Padre Lasa - Gründer von Barrio de Lourdes

von Yolanda Buñuel, 2. Kurs

Jesús Lasa ist 1938 nach Tudela gekommen. Er hat bei dem Jesuiten gelebt und in der Nähe von Jesuiten hat er Leute getroffen. Die lebten in Höhlen, weil sie sehr arm waren, und er hat gesagt: -‘Ich weiß nicht, wann, aber ich möchte Häuser für die Leute bauen. Die Menschen wollen nicht wie die Tiere leben’. Nach und nach hat er angefangen. Zuerst ist er nach Pamplona, Madrid… gefahren. Er hat Geld gebraucht, deshalb ist er in die Ministerien und Rathäuser gefahren. Danach hat er die Bauarbeiten angefangen, 1951. Viele Familien hatten Glück und haben ein billiges Haus gekauft. Sie könnten die Häuser in Raten bezahlen. 1954 war die Einweihung: ‘Barrio de Lourdes’, und 1959 war die Kirche eröffnet: ‘Iglesia Ntra Sra de Lourdes’.
Aber es ist nicht alles. Eine sehr wichtige Sache, die P. Lasa machen wollte, war eine Schule für die armen Kinder. Er hat gewusst, dass die Schule für die Kinder die beste Chance war. Die war ‘Colegio Ntra Sra de Lourdes’.
Aber es ist nicht das Ende. P. Lasa hatte auch noch eine andere Idee gehabt. Er wollte die Frauen ehren, weil er gemeint hat: -‘Als Jesus das Kreuz auf sich genommen hat, waren nur die Frauen bei ihm’. Deshalb hat er ‘Las Verónicas’ gegründet. Es ist eine Prozession an Ostern nur für die Frauen.
Als er alt war, war er nach Loyola gefahren. Er wollte immer nach Tudela zurückkommen und eines Tages waren die Männer und Frauen von ‘Asociación San Francisco Javier’ in Loyola bei ihm. Sie haben gerade gesprochen, und plötzlich ist P. Lasa gestorben. Der Verein hat sehr viel darauf bestanden und P. Lasa ist nach Tudela gefahren und man hat ihn hier begraben.

Benjamín de Tudela - Ein Reisender aus dem Mittelalter

Benjamin de Tudela - Foto von F. Remacha

von Idoya García, Monográfico

Benjamín de Tudela ist 1130 in Tudela geboren und 1173 gestorben. Er war der berühmteste mittelalterliche jüdische Reisende. Man weiß nicht viel über sein Leben. Die einzige Quelle darüber ist sein Reisebuch „Libro de viajes”. Laut dem Buch war er der Sohn eines Rabbiners.
Er konnte nicht nur Spanisch, Hebräisch und Arabisch, sondern er
konnte auch Latein und Griechisch verstehen. Er besaß auch ausgezeichnete Geschichtskenntnisse. Außerdem wird es aus seinem Buch geschlossen, dass er ein Handwerkskunst- und Geschäftsexperte war. Warum und wozu fuhr er so viel? Die Gründe und das Ziel von seinen Reisen sind nicht bekannt, obwohl man weiß, dass er Edelsteinhändler war. War er ein Händler auf der Suche von neuen Märkten interessiert? Oder versuchte er vielleicht einen Ort zu finden, der als Asyl für die Juden in Verfolgungszeiten hilfreich wäre? Vielleicht wollte er nur in die Wiege des Judaismus wallfahren? In seinem Buch gibt es Bemerkungen über die Kultur und die Politik von den ungefähr 190 europäischen und orientalischen Städten, die er während seinen Reisen besichtigte. Aber besonders erzählt er sehr ausführlich von der politischen und sozialen Lage von den Juden.

Ausflug auf den Moncayo

Wegen des schlechten Wetters wird der Ausflug verschoben

der Moncayo

Am Sonntag, den 25. Mai

Wenn du auf den Berg steigen willst,
komm um 9 Uhr
Treffpunkt: Herberge

Wenn du nur essen willst,
komm um 14 Uhr,
Treffpunkt: Agramonte (Restaurant)

Seid bitte pünktlich

Platz de los Fueros von Tudela

von Ruth Melero, 2. Kurs

Der Platz de los Fueros ist im Zentrum von Tudela. Er wurde im 18. Jahrhundert gebaut und zuerst war es eine Stierkampfarena. Er ist über den Fluss Queiles. Dieser Fluss war sehr wichtig, aber jetzt hat er nur ein wenig Wasser.
Er hatte viele Namen, zum Beispiel Neuer Platz, Platz von Felipe VII., oder Zusammen- setzungsplatz. 1983 bekam er seinen tatsächlichen Namen wegen der „Fueros de Navarra“.

In der Mitte des Platzes gibt es einen Kiosk und an einer Wand gibt es eine große Uhr, die ein sehr relevanter Ort der Stadt ist.
Die wichtigsten Ereignisse der Stadt werden auf diesem Platz gefeiert, wie der Engel-Abhang, der “Chupinazo” von Festtagen von Tudela, usw. Im Sommer stellen die Kneipen Tische und Stühle draußen auf dem Platz, und sie sind immer mit Leuten voll.
Vor ein paar Jahren wurde er wieder aufgebaut, und das Rathaus entschied, einige Sachen des Kiosks zu ändern. Ich meine, dass der Kiosk früher besser war, aber jetzt ist er auch ein sehr schöner Platz.

Die Stadtbibliothek Yanguas y Miranda

von Ana Zardoya, Monográfico

Die öffentliche Stadtbibliothek Yanguas y Miranda liegt im Stadtzentrum, im historischen Herzen. Sie befindet sich im Palast von dem Marqués de Huarte. Sie teilt ihren Sitz mit dem Stadtarchiv und zwei Sälen von dem Stadtmuseum, wo die prächtige Kutsche des Marquis von San Adrian bewacht wird. Das Gebäude hat zwei Zugänge, das Haupttor zum Mercadal Platz und eine Tür zur Herreriasstraße, die am meisten benutzt wird.
Die Bibliothek ist eine Institution, die häufig von Publikum von allen Altersgruppen besucht wird. Sie können Bücher nachschlagen, im Internet surfen und vor allem sich Bücher und audiovisuelle Medien leihen. Dort findet man dafür Bücher, Zeitschriften, CD-ROMs, CDs, DVDs, einen Drucker, ein Fotokopiergerät und Computer mit Internet-Zugang.
Jeden Mittwoch veranstaltet man dort eine erfolgreiche literarische Gesellschaft und in regelmä
ßigen Abständen organisiert man eine Vielfalt von kulturellen Aktivitäten wie Geschichtenerzählen.
Öffnungszeiten:
Sommer:
(vom 19. Juni bis 15. September)
Montag-Freitag von 8:30 bis 15:00 Uhr
Samstags, sonntags und an Feiertagen geschlossen.
Winter: (vom 18. September bis 17. Juni)
Vormittags: 9:00-14:30 Uhr
Nachmittags: 16:30-20:30 Uhr
Samstags, sonntags und an Feiertagen geschlossen.
Die Bibliothek wird zwischen dem 24. und dem 30. Juli geschlossen (Schutzheiligenfest in Tudela).

Ihre Adresse: C/ Herrerías 14
31500 TUDELA
Telefon: 948848083

Corella - Stadt an dem Alhama

von Javier Arnedo, Nivel Intermedio

Ein kleiner Ausflug nach Tudela zu machen und Corella nicht zu besuchen, wäre wirklich unverzeihlich. Es gibt viele Gründe, um nach Corella zu fahren. Dort kann man nicht nur Spaß und Feste finden, sondern auch Architektur, Museen, Kunst, Natur, Wein, Kirchen und Traditionen. Die Touristen, die Corella besuchen, finden immer etwas Interessantes.

Corella, Barockstadt
Die zahlreichen Barockgebäude, die es in Corella gibt, sind aus Backstein gebaut. Oft findet man Schmiedebalkone. Der Backstein ist ein nützliches Baumaterial, das zum Dekorieren benutzt wird.
Die „Casa de los Virto de Vera“ oder die „Casa de los Beaumont de Navarra” sind nur zwei Beispiele von der barocken Architektur.

Barock-Woche
Während einer Woche kann man verschiedene Ausstellungen über die barocke Kunst besuchen, in einem barocken Markt kaufen, barocke Musik zuhören, Konferenzen hören oder Theater sehen.

Kirchen und Klöster
San Miguel, El Rosario, El Villar, El Carmen oder Araceli sind die wichtigsten Kirchen und Klöster, die einen Besuch verdienen.

Ostern
Seit 1710 feiert man an Ostern eine berühmte Prozession, an der Hunderte Leute teilnehmen.

Arrese Museum
Es befindet sich in einem alten Kloster. Dort kann man religiöse Kunst sehen.

Natur
Kleine Seen wie „La Estanca“ oder „La Estanquilla“, der Fluss
Alhama , so wie „die drei Eichen“, Steppen, Kiefernforste sind Meisterwerke der Natur. Schöne Landschaften laden uns ein, Spaziergänge zu machen.

Wein
Neun moderne und traditionelle Weinkeller stellen ausgezeichnete Weine her.

„El Villar“ Festen
Dieses Fest ist eine gute Gelegenheit, um die typischen „Calderillos“ zu kosten.

El Tarazonica - Grüner Weg zwischen Tudela und Tarazona

von Javier Val Garasa, 5. Kurs

Im Jahr 1885 wurde eine neue Eisenbahnlinie zwischen Tudela und Tarazona aufgebaut. Die Eisenbahn, die beide Dörfer verband, wurde von den Einheimischen „El Tarazonica“ oder „El Escachamatas“ genannt, weil sie von vornherein eine geringe Leistung hatte und dabei ganz langsam lief.
Im Laufe der Jahre wurde in der Umgegend dieser Güterverkehr und Personenzug durch Lkws und Autobusse ersetzt. Im Jahre 1972, nach einigen Jahren von unaufhaltbaren Verfall, verschwand der Tarazonica.
Ungefähr zwanzig Jahre später wurden die alten und verrosteten Eisenbahnschienen abgebrochen und die Trasse wurde zu einem Grünen Weg. Jetzt gibt es an diesen Linien keine Gleise mehr und rattert auch kein Zug mehr. Die so genannten Vías Verdes, wie der Tarazonica heutzutage eine ist, sind eine vergnügliche und umweltfreundliche Alternative, um unsere Gegend, die Kultur des Dorfes und seine Landschaftszonen kennen zu lernen. Die Wege sind besonders für Spaziergänger und Radfahrer vorbereitet, so dass es eine äußerst ökologische Form des Tourismus erlaubt.
Der Tarazonica-Weg beginnt in Tudela und endet in Tarazona oder umgekehrt. Er kommt an Murchante, Cascante, Tulebras und Malón vorbei, so dass er insgesamt eine Strecke von 22 Kilometern Länge erreicht. Der gemischte Boden aus Asphalt und Erde gewährt den Kindern und Erwachsenen gleichermaßen die Möglichkeit, diesen Weg als Ausflügler zu benützen.
Der Grüne Weg Tarazonica durchquert die Naturlandschaft vom Queilestal, so dass wir eine farbige Landschaft mit Weinbau, Mandelbäumen, Sonnenblumen und Olivenbäumen wahrnehmen können. Jetzt stell euch vor, was für einen Duft der Tarazonica-Weg beherrscht! Ich kann es euch nicht so ausführlich beschreiben, deshalb solltet ihr es persönlich an Ort und Stelle herausfinden.

Fotos aus Vías Verdes

Sehenswürdigkeiten in Ablitas

von Sheila Jaría Ochoa, 4. Kurs

Im Süden von Navarra liegt ein kleines Dorf, „Ablitas“, das nur 2500 Einwohner hat.
Das Öl des Dorfes ist sehr bekannt in der Region, weil die Qualität ausgezeichnet ist, deshalb hat die „Peña Osasunista“ von Ablitas eine neue Tradition gegründet. Sie gibt einen einzigartigen Preis im September, wenn das Patronenfest stattfindet. Ein Fußballspieler von „Osasuna“ wird von den Einwohnern gewählt. Dann muss er sich öffentlich wiegen und bekommt sein eigenes Gewicht in Öl.
Auf diesem Fest gibt es einen anderen lustigen Wettbewerb, wo die Teilnehmer Melonen werfen, der weiteste Wurf gewinnt den Preis.
Adererseits sind Melonen nicht nur die einzige Sache, die in Ablitas geworfen werden. Im Juli feiern wir unseren Schutzpatron und jeden 21. Juli werden kleine Birnen aus dem Rathaus geworfen. Die Herkunft des Festes ist unbekannt, obwohl eine Geschichte erzählt, dass ein Dieb mit Birnen gefangen wurde. Seine Strafe war, dass er seine Beute aus dem Balkon des Rathauses auswerfen musste.
Noch eine originelle Sache ist der Tanz „Plego“. Jedes erste Wochenende vom April begehen wir ein Fest. Die Männer tragen am Hintern einen Teil der Zeitung und während sie tanzen, müssen die Mädchen das Papier abbrennen. Der Ursprung des Tanzes kommt aus einem Nachbarn, der gegen seine Freunde mit diesem Spiel gewettet hat. Fast niemand konnte ihm die Zeitung abbrennen, so konnte er alle Kneipen besuchen, ohne Geld auszugeben. Der erste geschriebene Bericht ist aus 1933.
Das sind nur einige besondere Sachen von Ablitas, die man auf dem Fest sehen kann. Doch, es gibt noch mehr Sachen, die man besichtigen kann, um einen lustigen Tag zu verbringen, wie die Seen, das Fünfsternehotel, die Ruine des Schlosses, unsere gotische Kirche, den Flugplatz. Nur… man muss uns besuchen.

Die Bardenas Reales

Castildetierravon Tita Sesma, 2. Kurs

Die Bardenas Reales liegen im Südosten von Navarra und haben etwa 415 Km². Das Wetter ist sonnig und windig im Sommer und kalt und windig im Winter. Es regnet selten.
In den Bardenas gibt es 3 Zonen:

Der “Plano” ist ein großes Hochland im Norden und im Westen.
Die Schwarze Bardena: die liegt im Süden. Hier finden wir Pflanzen und Kiefernwälder. Die Weiße: die liegt in der Mitte. Hier finden wir eine Wüste mit Bergen wie Pizkerra und Engpass. Hier ist Castildetierra, das Symbol von den Bardenas.
Die Bardenas werden hauptsächlich benutzt für den Anbau, das Vieh, den Tourismus und als Militärgebiet.
Die Bardenas haben mehr als 700 Km von Wegen. Deshalb verliert man sich einfach darin. Diese Wege werden zu Fuß, auf dem Pferd, mit dem Auto oder mit dem Mountainbike gemacht.
In den Bardenas macht man oft Filme und Fernsehwerbung.
Wir können auch besichtigen: die Burg Peñaflor, die Einsiedelei del Yugo, den Naturerlebnispark Senda Viva, den Stausee El Ferial

Der Ebro - unser Fluss

von Marina Santamaría Montoya, 2. Kurs

Tudela befindet sich im Zentrum von “Ribera Baja” in Navarra, am rechten Ufer des Ebros. Ein anderer Fluss, der durch Tudela fließt und vom Moncayo kommt, der Queiles, mündet in den Ebro ein.

Foto von B.Aldanondo

Eine arabische Brücke überquert den Fluss, damit man in die Wiesen gehen kann. Diese Brücke hat 17 Bögen, einige von denen sind gotisch, und hatte vorher 3 Türme, die zerstört wurden während eines Gefechts. Außerdem hat man manche Erhaltungsarbeiten gemacht, weil sie viel Verkehr aushalten muss. Von der Brücke kann man eine wunderbare Aussicht haben: man sieht die alten Sehenswürdigkeiten, wie den Dom; die Kirchen Magdalena, San Nicolás und San Jorge; und das Rathaus.

Die Mejana ist ein Raum mit kleinen Huertas (Gemüsegärten), die künstlich bewässert werden, neben dem Ebro. Sie waren die Grundlage der Entwicklung von Tudela als es gegründet wurde. Hier baut man bekannte und gute Gemüsesorten wie Artischocken und Salatherzen an.

Ein reiches Unterholz geht den Fluss entlang, obwohl es nicht so dicht in der Nähe von der Stadt ist. Man findet hier viele verschiedene Pflanzen (Pappel, Weide, Binse…) und Vögel (Storch, Reiher…). Im Wasser schwimmen Karpfen und Barben.