von Cote Zuazu Moneo, 4. Kurs
Am nächsten 31. Oktober wird der Zentralflughafen Berlin-Tempelhof geschlossen. Das ist der Mehrheitsbeschluss der Berliner Bürger, die letzte Woche am Referendum im Verhältnis zu diesem Thema teilgenommen haben.
Zwei waren die Alternative zur Wahl:
Entweder bleibt Tempelhof als Flughafen, (die modernen Flugzeuge können nicht auf seiner Bahn landen, gerade deswegen wird er nicht erschöpfend genutzt), oder er wird in als Ganze von verschiedenen öffentlichen Aktivitäten und auch privaten Geschäften in den zukünftigen großen Park der Luftbrücke umgewandelt.
Als 1929 den ersten Bau des neuen Flughafens gebaut wurde, sagte man: “Da kann man die surrenden Stahlflügel niedergleiten sehen auf grüne Fläche und anrollen auf die geteerte Bahn”.
(“Berlin – Die neue Hauptstadt. Architektur und Kunst, Geschichte und Literatur”, von Ingrid Nowel). Das war noch nicht der riesige Flugplatz, der als Flughafen der neuen Hauptstadt “Germania” von 1938 bis das Ende des Zweiten Weltkriegs von Hitler und seine Architekten Albert Spree und Ernst Sagebiel gebaut wurde.
Die 530.000 Berliner -fast ein Viertel der Volkszählung- die gegen die Schließung des historischen Flughafens sind, wollen aber nicht ein Denkmal von der Zeit des Nazismus schützen, sondern die Erinnerung der Luftbrücke, die die Westberliner aus dem Hunger rettete.
Endlich wird das große Meer aus Gras mit einem kleinen grünen Hügel, der zum Andenken am Vorreiter der Luftfahrt Otto Lilienthal gebaut wird, ausgeführt.
(*) “Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft, …” sagt ein bekanntes Lied von den Dreißiger Jahren. Heutzutage kann man eine kleine Spieldose, die diese Moritat und ein bisschen der Berliner Luft enthält, in Berlin kaufen. (Natürlich kann man es auch in You-Tube finden.)

Berlin! Hör’ ich den Namen bloß,
da muss vergnügt ich lachen!
Wie kann man da für wenig Moos
den dicken Wilhelm machen!
Warum lässt man auf märk’schem Sand
gern alle Puppen tanzen?
Warum ist dort das Heimatland
der echte Berliner Pflanzen?
Das ist die Berliner Luft Luft Luft,
so mit ihrem holden Duft Duft Duft,
wo nur selten was verpufft pufft pufft,
in dem Duft Duft Duft
dieser Luft Luft Luft. Ja ja ja:
… und so weiter…
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