
von Idoya García, Monográfico
Benjamín de Tudela ist 1130 in Tudela geboren und 1173 gestorben. Er war der berühmteste mittelalterliche jüdische Reisende. Man weiß nicht viel über sein Leben. Die einzige Quelle darüber ist sein Reisebuch „Libro de viajes”. Laut dem Buch war er der Sohn eines Rabbiners.
Er konnte nicht nur Spanisch, Hebräisch und Arabisch, sondern er konnte auch Latein und Griechisch verstehen. Er besaß auch ausgezeichnete Geschichtskenntnisse. Außerdem wird es aus seinem Buch geschlossen, dass er ein Handwerkskunst- und Geschäftsexperte war. Warum und wozu fuhr er so viel? Die Gründe und das Ziel von seinen Reisen sind nicht bekannt, obwohl man weiß, dass er Edelsteinhändler war. War er ein Händler auf der Suche von neuen Märkten interessiert? Oder versuchte er vielleicht einen Ort zu finden, der als Asyl für die Juden in Verfolgungszeiten hilfreich wäre? Vielleicht wollte er nur in die Wiege des Judaismus wallfahren? In seinem Buch gibt es Bemerkungen über die Kultur und die Politik von den ungefähr 190 europäischen und orientalischen Städten, die er während seinen Reisen besichtigte. Aber besonders erzählt er sehr ausführlich von der politischen und sozialen Lage von den Juden.
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