El Tarazonica - Grüner Weg zwischen Tudela und Tarazona
von Javier Val Garasa, 5. Kurs
Im Jahr 1885 wurde eine neue Eisenbahnlinie zwischen Tudela und Tarazona aufgebaut. Die Eisenbahn, die beide Dörfer verband, wurde von den Einheimischen „El Tarazonica“ oder „El Escachamatas“ genannt, weil sie von vornherein eine geringe Leistung hatte und dabei ganz langsam lief.
Im Laufe der Jahre wurde in der Umgegend dieser Güterverkehr und Personenzug durch Lkws und Autobusse ersetzt. Im Jahre 1972, nach einigen Jahren von unaufhaltbaren Verfall, verschwand der Tarazonica.
Ungefähr zwanzig Jahre später wurden die alten und verrosteten Eisenbahnschienen abgebrochen und die Trasse wurde zu einem Grünen Weg. Jetzt gibt es an diesen Linien keine Gleise mehr und rattert auch kein Zug mehr. Die so genannten Vías Verdes, wie der Tarazonica heutzutage eine ist, sind eine vergnügliche und umweltfreundliche Alternative, um unsere Gegend, die Kultur des Dorfes und seine Landschaftszonen kennen zu lernen. Die Wege sind besonders für Spaziergänger und Radfahrer vorbereitet, so dass es eine äußerst ökologische Form des Tourismus erlaubt.
Der Tarazonica-Weg beginnt in Tudela und endet in Tarazona oder umgekehrt. Er kommt an Murchante, Cascante, Tulebras und Malón vorbei, so dass er insgesamt eine Strecke von 22 Kilometern Länge erreicht. Der gemischte Boden aus Asphalt und Erde gewährt den Kindern und Erwachsenen gleichermaßen die Möglichkeit, diesen Weg als Ausflügler zu benützen.
Der Grüne Weg Tarazonica durchquert die Naturlandschaft vom Queilestal, so dass wir eine farbige Landschaft mit Weinbau, Mandelbäumen, Sonnenblumen und Olivenbäumen wahrnehmen können. Jetzt stell euch vor, was für einen Duft der Tarazonica-Weg beherrscht! Ich kann es euch nicht so ausführlich beschreiben, deshalb solltet ihr es persönlich an Ort und Stelle herausfinden.
Fotos aus Vías Verdes
Abgelegt unter : Natur in La Ribera